Leistungen

Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Für eine Korrektur der Zähne ist es nie zu spät! In immer mehr erwachsenen Patienten wächst der Wunsch nach einem strahlenden Lächeln. Modernste Behandlungsmethoden machen es möglich, dass die Zahnspange während der Behandlung nur wenig sichtbar bis unsichtbar bleibt (siehe Behandlung mit Aligner-Schienen oder Unsichtbare Spange).
Behandlung mit herausnehmbaren Spangen
Herausnehmbare Spangen kommen vor allem bei jüngeren Kindern im Milchgebiss oder nach der aktiven Behandlung mit einer festsitzenden Spange zum Einsatz. Sie sind dann zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses erforderlich.
Funktionskieferorthopädie
Hierbei wird mit speziellen herausnehmbaren Spangen das Wachstum der Kiefer beeinflusst. Diese Spangen heißen z. B. Aktivatoren, Bionatoren oder Funktionsregler. Damit sie wirken, müssen sie viel tagsüber getragen werden, denn sie stellen eine Art Trainingsgerät für die Kiefermuskeln dar.
Festsitzende Apparaturen (Brackets)
Die festsitzende Spange ist die häufigste Form der Behandlung bei Jugendlichen, bei denen schon alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind. Jeder Zahn wird hierbei mit einem Bracket oder einem Band versehen. Im Gegensatz zu herausnehmbaren Spangen können hiermit viel umfangreichere Bewegungen der Zähne erzielt werden und die Korrektur der Zähne funktioniert schneller, da die Spange 24 Stunden auf die Zähne einwirkt. Die Brackets können aus Metall (silberfarbig) oder aus Keramik (weiß) hergestellt werden. Zusätzlich unterscheidet man konventionelle und selbstligierende Brackets.
Komfort-Brackets (selbstligierende Brackets)
Selbstligierende Brackets sind eine besondere Art der festsitzenden Spange. Neueste Technologie ermöglicht eine zahnschonendere Behandlung. Häufig kann auf das Ziehen von Zähnen bei Platzmangel im Kiefer verzichtet werden. Die Behandlung läuft in der Regel schneller ab und ist schonender für die Zähne, da mit geringeren Kräften gearbeitet werden kann.
Unsichtbare Spange (Lingualtechnik)
Die sogenannte "unsichtbare" festsitzende Spange. Hierbei werden individuell für den Patienten hergestellte Brackets von innen auf die Zähne geklebt.
Unauffällige Behandlung mit durchsichtigen Schienen
Zur Korrektur der Zähne werden mehrere durchsichtige herausnehmbare Schienen angefertigt, die nacheinander jeweils mehrere Wochen getragen werden müssen.
Kooperationsunabhängige Apparaturen
Um ein funktionell gutes Ergebnis der Behandlung zu erzielen, wird von den Patienten eine zuverlässige Mitarbeit verlangt. So müssen die Patienten oftmals selbständig Gummizüge an der festen Spange einhängen oder einen Gesichtsbogen (Außenspange) tragen. Spezialgeräte, die festsitzen und sich im Mund befinden, erfordern hingegen keine Mitarbeit und sind komfortabler für den Patienten.
Frühbehandlung
Schon ab dem vierten Lebensjahr kann eine kieferorthopädische Behandlung notwendig sein. Die Behandlung dauert in der Regel 18 Monate und wird meistens mit herausnehmbaren Spangen durchgeführt. Eine spätere Behandlung kann so oft vermieden werden.
Prävention
Das Daumenlutschen oder Benutzen eines Schnullers sollte bis zum 3. Lebensjahr abgewöhnt sein. Wenn diese Angewohnheit weiterhin bestehen bleibt, kann sie zu ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen führen. Eine Mundvorhofplatte, konfektioniert oder individuell angefertigt, hilft den Kindern, sich das Lutschen abzugewöhnen. Auch wenn frühzeitig Milchzähne verloren gegangen sind ist es oft sinnvoll, eine kleine herausnehmbare Spange, einen sogenannten Lückenhalter, einzusetzen. Es wird so einem evtl. Platzmangel für die später durchbrechenden bleibenden Zähne vorgebeugt.
Prophylaxe
Besonders bei der Behandlung mit festsitzenden Spangen ist das Sauberhalten der Zähne ausgesprochen wichtig, aber auch sehr schwierig und aufwendig. Die Zahnpflege zu Hause kann mit einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung und dem Auftragen eines Schutzlackes in der Praxis wirkungsvoll unterstützt werden.
Dr. Christiane Schneider | Fachärztin für Kieferorthopädie | Bülowstr. 86 | Neue Mitte Broich | 45479 Mülheim an der Ruhr | Fon 0208. 42 35 27
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